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Mittwoch, den 17.06.2015

Seuche der Wasserballer hält an

Den Wasserballern des SV Aegir Arnsberg haftet das Pech an den Fersen.
In den letzten drei Spielen war Arnsberg jeweils im Grunde einen kleinen Tacken stärker als der Gegner. Trotzdem gingen die Spiele alle verloren und das jeweils nur wegen eines vergeigten Viertels.
Im Heimspiel gegen Branchenprimus Wanne-Eickel hatten die Sauerländer die Gegner im Grunde im Griff. Nur nicht im 2. Viertel, das 0:7 (!) verloren ging. Das Spiel ging mit 13:8 an Wanne-Eickel, aber mit einer konzentrierten Leistung  im zweiten Spielabschnitt wäre ziemlich sicher mehr drin gewesen.
 
Ähnlich ärgerlich lief es in Werne. Auch dort war man über weite Strecken leicht überlegen. Die Mannschaft spielte gut, mit hohem Einsatz. Aber auch hier ging ein Viertel mit 3:6 unnötig hoch verloren, weil wieder einmal die Konzentration kurz schleifen gelassen wurde. Unnötige 2-Tore-Niederlage.
 
Ganz nah an einer großen Überraschung schrappte das Team dann gestern Abend beim einzigen Freibadspiel des Jahres in Dortmund vorbei. Man muss berücksichtigen, dass Arnsberg keine einzige Übungsminute auf dem großen Feld hatte. Trotzdem kämpfte die Mannschaft leidenschaftlich. Sie musste auf ihre etatmäßigen Torhüter verzichten, so dass jeweils ein guter Feldspieler als Ersatz in die Bude musste und im Spiel fehlte. Dann kam der große Schwimmaufwand auf dem großen Feld hinzu und das Wetter spielte bei ca. 15 Grad Außentemperatur auch nicht mit.
Aber das beeinträchtigte Arnsberg nur wenig. Ein ungeheurer Kampfgeist bewirkte, dass Arnsberg auch hier über den größten Teil der Spielzeit überlegen war und die Gastgeber – immerhin zweiter der Tabelle – im Griff hatte. Einzig mit dem Schiedsrichter haderten die Gäste – zu Recht – weil dieser im Center gegen Evgeniy Belov alles durchgehen ließ und den SV Aegir so um zahlreiche berechtigte Überzahlspiele und 5-Meter brachte. Und wieder das verkorkste Viertel: 0:3...
Arnsberg war 20 Sekunden vor Schluss nochmal auf 8:9 herangekommen, kam aber nicht mehr an den Ball, kassierte vielmehr sogar das entscheidende 8:10.
Besonders bemerkenswert war aber das Folgende: Für gewöhnlich musste Arnsberg in den letzten Jahren in den Freibadspielen der schlechten schwimmerischen Verfassung dergestalt Tribut zollen, dass nichts anderes übrig blieb, als den ausgepowerten Stürmern vorne irgendwie den Ball zuzuwerfen und sie auf sich allein gestellt zu lassen. Gestern hingegen überzeugte Arnsberg durch mannschaftliche Geschlossenheit, was sich dadurch zeigte, dass 7 unterschiedliche Torschützen (Passolat, Belov (2), Hickert, Bertz, Meißner, Kuhn und Ademmer) trafen. Regeltorschütze Löher war deshalb dieses Mal nicht dabei, weil er drei Viertel im Tor verbrachte...
 
Fazit aber: Was für eine Moral, was für ein Einsatz. Eine tolle Truppe.
 

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